Internet Server von damals
Unter einen Internet Server bezeichnet man umgangssprachlich einen über das Internet erreichbaren Computer. Damit dieser über das weltweite Internet erreichbar ist, hat der Internet Server in der Regel eine eigne IP-Adresse, sozusagen die weltweit einzigartige Adresse unter der der Server erreichbar ist. Das ist vor allem auch dann von Vorteil, wenn es zum Beispiel um Spiele wie Kultan geht - und darum, sie ungestört spielen zu können.
Bevor das Internet mit modernen Mitmachinternet Web 2.0 so richtig interaktiv wurde, boten die Webserver für kleine Anbieter und Privatkunden häufig nur wenige Dienste wie Email und Webseitendarstellung (HTTP-Protokoll) an. Das langte, um seine eigene Website hochzuladen und Emails zu empfangen und zu versenden. Bei den bessern Hosting-Paketen kam dann noch die eine Programmiersprache wie PHP und eine Datenbank (z.B. MySQL) dazu. Webserver für den Business-Bereich hatten deutlich mehr Funktionalität, waren aber meist um ein Vielfaches teurer als die einfachen Hosting-Angebote.
Internet Server für das Web 2.0
Als 2005 mit dem Aufkommen des bunten Mehrwertinternet mehr Leistung und mehr Funktionalität gefragt waren, änderte sich auch der Markt für Internet Server. Zum Einen bekamen die einfachen Hosting-Pakete deutlich mehr Leistung und Möglichkeiten verpasst. Zum Anderen wurde das Server-Angebot im hochwertigen Preissegment verändert. Nun konnten sich Kunden ihren "eigenen
für
Online Games ausgelegten" Server mit eigener IP-Adresse für den Preis eines Hosting-Paketes leisten. Unterscheiden muss man in diesem Bereich noch Managed Server und Rootserver. Beim Rootserver bekommt der Kunde den vollen Zugriff auf den Webserver. Beim Managed Server ist ein Service-Team dazwischengeschaltet, dass sich um die grundlegenden Dinge wie Update von Server-Software, Hardware-Austausch usw. kümmert. Der Kunde kann beim Managed Server nicht so viel selber machen. Allerdings kümmert sich der Anbieter bei einem Serverproblem um die Behebung der Probleme.
Im Gegensatz zur einfachen Serverlandschaft vor ein paar Jahren können Kunden bei Kauf eines Servers heute genau auf ihr Anforderungsprofil reagieren. Man startet mit dem Webserver der die Aufgaben in der gewünschten Weise ausführt. Weitere Funktionalitäten werden später dazugebucht. Viele Anbieter bieten übrigens auch ein Upgrade an. Das heißt, ist der Server erst mal zu klein kann man einfach auf eine größere Maschine umziehen. Ein Mehrwert der sich schon beim ersten Upgrade bezahlt macht.